Neuausrichtung der städtischen Jugendarbeit

Veröffentlicht am 18.12.2016 in Fraktion
Völkerding, Heidi

Die Naumburger SPD-Fraktion möchte die Jugendarbeit innerhalb der Stadt auf neue Beine stellen. Laut Fraktionsvorsitzendem Uwe Förster ist es wegen des demografischen Wandels erforderlich, die traditionellen Formen kommunaler Jugendarbeit zu überdenken. "Nischenangebote" im Bereich der Freizeitgestaltung und Erlebnispädagogik reichten nicht mehr aus.

Die SPD-Stadtverordnete Heidi Völkerding (Foto) stellte in einer Analyse fest, dass die Zahl der Jugendlichen in Naumburg laufend zurückgehe. Ganztagsprogramme an den Schulen schränkten die Nachmittagsaktivitäten der Jugendlichen stark ein. 10 % der Jugendlichen würden Sozialleistungen beziehen und ein engerer Kontakt zu jugendlichen Flüchtlingen in Naumburg, Elbenberg und Altenstädt sei bis jetzt noch nicht hergestellt. Die grundsätzlich erfreulichen Aktivitäten der Vereine würden teilweise konkurrieren und eine Zusammenarbeit finde kaum statt.

Dies will die SPD durch ein neues Konzept ändern.

Ein entsprechender Antrag mit dem Ziel, ein "Netzwerk Jugend" innerhalb der Stadt zu bilden, wurde von der Stadtverordnetenversammlung inzwischen beschlossen. Darin sollen alle gesellschaftlichen Gruppen und Schichten der fünf Naumburger Stadtteile mitwirken. Die Jugendlichen sollen dabei keine isolierte Zielgruppe darstellen, sondern integraler Bestandteil des Netzwerkes sein.

Heidi Völkerding: "Nur wenn sich junge Menschen mit ihrer Stadt oder ihrem Dorf identifizieren, bleiben sie hier wohnen. Und nur ernst genommene Jugendliche engagieren sich vor Ort!"

Mit der Erstellung des Konzepts wurde der Ausschuss für Jugend, Kultur, Soziales und Sport von der Stadtverordnetenversammlung beauftragt. Der Ausschuss wird erstmals am 12. 1. 2017 zusammenkommen, um sich mit der Angelegenheit zu befassen.

Nachrichten

03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen

23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen

20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen

18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen

18.06.2026 12:16 Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitgesetz: Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die neue Arbeitszeitregelung keine Ausweitung der Arbeitszeit gegen den Willen der Beschäftigten sein darf, so Annika Klose. „Wir haben im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass eine solche Reform auch und gerade im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgestaltet werden muss. Dass es also auch… Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz weiterlesen

Ein Service von info.websozis.de