SPD gegen "Suedlinktrasse"

Fraktion

Die SPD-Fraktion in der Naumburger Stadtverordnetenversammlung hat sich währende ihrer letzten beiden Fraktionssitzungen mit dem Thema "Suedlink" beschäftigt. Die von der Firma Tennet favorisierte Gleichstromtrasse soll auch das Naumburger Stadtgebiet östlich von Altenstädt tangieren. Inzwischen liegen weitere Trassenvarianten vor, die darüber hinaus entlang des "alten Waldes" oder mitten durch das Elbetal führen.

Für die Sozialdemokraten stellt sich zum einen die grundsätzliche Frage der Notwendigkeit der "Superleitung" von Nord nach Süd, die inzwischen auch von Experten als unnötig angesehen wird. Zum anderen ist eine oberirdische Hochvolt-Leitung durch Naumburg abgesehen von den gesundheitlichen Beeinträchtigungen allein wegen der damit verbundenen Zerstörung des Landschaftsbildes nicht akzeptabel.

Die vielen Fragen und Bedenken hat die SPD-Fraktion jetzt an die Bundestagsabgeordnete Ulrike Gottschalk weitergeleitet, mit der die Naumburger Sozialdemokraten bereits vorher in Kontakt standen. Gottschalk sagte inzwischen ihre Unterstützung zu und will die Fragen in die zuständigen Arbeitsgruppen in Berlin einbringen.

 

 

"Wenn schon eine solch teure und eingreifende Maßnahme notwendig ist, dann müssen die Bürgerinnen und Bürger mitgenommen werden - und das nicht nur durch Informationsveranstaltungen des Investors!", sagt Fraktionsvorsitzender Bernd Ritter.

Neben der grundsätzlichen Frage der Notwendigkeit und dem Trassenverlauf will die Naumburger SPD insbesondere auch eine mögliche Erdverkabelung geprüft wissen. Dabei lehnen sich die Sozialdemokraten auch an den Beschluss des Kreistages des Landkreises Kassel vom 14. 5. 2014 an, in dem auf die Auswirkungen der bisherigen Planungen hingewiesen wird.

Abschließend betont Bernd Ritter, dass man mit Windkraftanlagen und Stromleitungen, die aufgrund der Energiewende notwendig würden, grundsätzlich auch vor Ort leben könne. Beim Thema Suedlink sei die Sinnhaftigkeit bis heute jedoch nicht zu erkennen.

 
 

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