SPD Naumburg gegen Fracking

Veröffentlicht am 24.02.2013 in Fraktion

Die SPD-Fraktion im Naumburger Stadtparlament hat sich in ihrer letzten Sitzung gegen den Einsatz des "Fracking" zur Erdgasförderung in unserer Region und in Deutschland generell ausgesprochen. Aktuell seien noch keine Konzepte zur Vermeidung möglicher ökologischer Auswirkungen vorhanden, heißt es in einer Pressemitteilung. Vielmehr seien negative Effekte auf das Klima und das Grundwasser zu erwarten. Trotz dieser Gefahren gibt es konkrete Fracking-Pläne eines kanadischen Investors für Nordhessen, zu denen von der Landes- und Bundesregierung keine eindeutig ablehnende Haltung zu erkennen sei. Im Gegenteil: beispielsweise würden Äußerungen wie die des FDP-Landtagsabgeordneten von Zech eher darauf hinweisen, dass die Regierungsparteien dieses Verfahren für durchaus prüfenswert halten.

Darüber hinaus vermissen die Naumburger Sozialdemokraten einen weiteren Aspekt in der Diskussion, nämlich eine zur Nutzung von fossilen Rohstoffen strategisch ausgerichtete Wirtschaftspolitik. So würden Gas und Öl auf dem Weltmarkt aktuell noch ausreichend und auch günstiger angeboten. Für Deutschland könne es sinnvoll sein, die vorhandenen eigenen Rohstoffreserven "für schlechtere Zeiten" aufrecht zu erhalten. In dem gewonnenen Zeitraum könnten sich Methoden zum Fracking -falls wirklich einmal benötigt- auch noch weiter entwicklen oder verbessern.
Aktuell müsse der Schwerpunkt aber eindeutig auf der Entwicklung und dem Einsatz von regenerativen Energien liegen.

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