Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause trafen sich die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Elbetal erstmals wieder zu einer Versammlung. Sie bedauerten die Entscheidung des Hessischen Landtags, die Stadt Naumburg bei der Landtagswahl im nächsten Jahr dem Wahlkreis 5 - Waldeck-Frankenberg I zuzuschlagen. Die dagegen gerichtete Stellungnahme der Stadt Naumburg wurde nicht gewürdigt. Lokale nordhessische Belange scheinen in Wiesbaden offenbar nur eine geringe Rolle zu spielen. Trotzdem will der Ortsverein aus den geschaffenen Fakten das beste machen.
Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Gerd Förster zeichnete Mirko Aschenbrenner für seine 25-jährige Parteizugehörigkeit und Norbert Gayko, der leider nicht anwesend sein konnte, für 50 Jahre SPD-Mitgliedschaft aus.
Eine besondere Ehrung erfuhr Klaus Ritte, der der SPD ebenfalls seit 50 Jahren angehört. Stellvertretender Vorsitzender Udo Umbach würdigte die Verdienste von Ritte, der früher ein "kämpferischer Jungsozialist" gewesen sei. Tief verwurzelt in seinem Heimatdorf Elbenberg hat er in den Gremien der Stadt Naumburg, denen er insgesamt 23 Jahre angehörte, auch gesamtstädtsich Verantwortung übernommen.
Ein dem Hessischen Landtag vorliegender Gesetzentwurf von CDU, BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN und FDP sieht vor, die Stadt Naumburg bei der nächsten Landtagswahl im Jahr 2023 einem Wahlkreis in Waldeck-Frankenberg zuzuschlagen. Naumburgs Erster Stadtrat Udo Umbach und der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Stadtparlament Uwe Förster halten dies aus folgenden Gründen nicht für akzeptabel:
- Es gibt keinerlei gewachsene Beziehungen zu dem Wahlkreis "Waldeck-Frankenberg I". Eine historische Grenze, zugleich Landkreisgrenze, trennt Naumburg von dem Wahlkreisgebiet. Rein topographisch liegen zwischen den beiden Gebieten mehr als 1000 Hektar Wald mit einer einzigen Verbindungsstraße. Auch infrastrukturell, sozialräumlich und kulturell gibt es keine Gemeinsamkeiten.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
hinter uns liegt zum wiederholten Mal ein schwieriges Jahr mit vielen pandemiebedingten Belastungen und Einschränkungen. Eine ganz große Mehrheit in der Bevölkerung zeigt jedoch Problem- und Verantwortungsbewusstsein und ist solidarisch, insbesondere auch mit den bis an ihre physischen und psychischen Grenzen arbeitenden Menschen im Gesundheitssystem.
Trotz oder gerade wegen der aktuellen Situation wünscht Ihnen die Naumburger SPD erholsame und frohe Weihnachtsfeiertage sowie einen gesunden und zuversichtlichen Start in das neue Jahr 2022!
Einen großen Erfolg konnte die SPD bei der Bundestagswahl 2021 in Naumburg erzielen. Mit 39,03 % der Erststimmen und 36,83 % der Zweitstimmen wurden die Sozialdemokraten erstmals stärkste politische Kraft in der einstigen CDU-Hochburg.
Die SPD-Ortsvereinsvorstände Elbetal und Altenstädt bedanken sich bei den Wählerinnen und Wählern, aber auch bei den örtlichen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern der eigenen Partei!
Eine Mehrheit der Naumburgerinnen und Naumburger sieht die Themen Digitalisierung, Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und Stärkung unserer Demokratie bei der SPD offenbar in den besseren Händen.
Am Informationsstand der Naumburger SPD zur Bundestagswahl vor dem EDEKA-Markt in der Kernstadt führten SPD-Lokalpolitiker/innen gemeinsam mit der SPD-Bundestagsabgeordneten Esther Dilcher aufschlussreiche Gespräche mit zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern.
Bei den Fragen und Meinungen zu den verschiedenen Sachthemen gab es zwar unterschiedliche Prioritätensetzungen; eines wurde aber immer wieder deutlich:
Die Bürgerinnen und Bürger möchten, dass sich an der Politik auf Bundesebene etwas ändert!
Hierauf können sich die Menschen bei einem Wahlerfolg der SPD verlassen!
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