Wahlkreis
Ein dem Hessischen Landtag vorliegender Gesetzentwurf von CDU, BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN und FDP sieht vor, die Stadt Naumburg bei der nächsten Landtagswahl im Jahr 2023 einem Wahlkreis in Waldeck-Frankenberg zuzuschlagen. Naumburgs Erster Stadtrat Udo Umbach und der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Stadtparlament Uwe Förster halten dies aus folgenden Gründen nicht für akzeptabel:
- Es gibt keinerlei gewachsene Beziehungen zu dem Wahlkreis "Waldeck-Frankenberg I". Eine historische Grenze, zugleich Landkreisgrenze, trennt Naumburg von dem Wahlkreisgebiet. Rein topographisch liegen zwischen den beiden Gebieten mehr als 1000 Hektar Wald mit einer einzigen Verbindungsstraße. Auch infrastrukturell, sozialräumlich und kulturell gibt es keine Gemeinsamkeiten.
Zu einem Besuch kam jetzt die SPD-Bundestagsabgeordnete Esther Dilcher nach Naumburg, um sich über den Stand der Sanierungsarbeiten an dem inzwischen eingerüsteten Haus Graf-Volkwin-Straße 5 in der Naumburger Altstadt zu informieren.
Dilcher wies die Vorstände der Bürgergenossenschaft und des Fördervereins Altstadt Naumburg auf das Denkmalschutz-Förderprogramm der Bundesregierung hin, das in der Regel jährlich neu aufgelegt wird.
Bei der anschließenden Besichtigung der Baustelle schloss sich ein reger Austausch über den geplanten Trägerwechsel für das Projekt, weitere Finanzierungsmöglichkeiten und das Nutzungskonzept an.
Auf Vermittlung des SPD-Landtagskandidaten Oliver Ulloth fand im Naumburger "Haus des Gastes" eine Informationsveranstaltung zum Thema "Strßenbeiträge" statt. Nach einer Gesetzesänderung können die Städte und Gemeinden jetzt darauf verzichten, bei der Sanierung oder dem Ausbau öffentlicher Straßen von den Grundstückseigentümern Straßenbeiträge zu erheben. Einen finanziellen Ausgleich für den Einnahmeausfall erhalten die Kommunen allerdings nicht.
Ulloth sah bei den Gemeindestraßen keinen Unterschied zu den Landes- und Bundesstraßen, für die schließlich auch keine Ausbaubeiträge erhoben würden. Die Kommunen müssten vom Land Hessen in die Lage versetzt werden, die Straßen ohne Beiträge der Anlieger zu sanieren; ausreichend Geld hierfür sei im Landeshaushalt vorhanden.
Am 14. September 2018, 19.00 Uhr, findet im Naumburger "Haus des Gastes" eine öffentliche Informationsveranstaltung mit dem SPD-Landtagskandidat Oliver Ulloth statt.
Dabei wird es auch um die Frage der Abschaffung der Straßenbeiträge in Hessen gehen. Aufgrund konkreter Vorhaben ist das Thema auch in Naumburg aktuell.
Die Bürgerinnen und Bürger aus allen Stadtteilen sind herzlich eingeladen.
Obwohl das Wetter nicht richtig mitspielte, war die Stimmung an dem SPD-Informationsstand vor dem EDEKA-Markt in Naumburg sehr gut.
Die örtlichen Sozialdemokraten hatten die SPD-Bundestagskandidatin Esther Dilcher eingeladen (auf dem Bild dritte von rechts), die sich den Besuchern des Standes und den Passanten vorstellte. Die 51-järhige Rechtsanwältin und dreifache Mutter aus Hofgeismar informierte sich über die Belange der Stadt und der Naumburger Bürgerinnen und Bürger. Ihren Wahlhelfern will sie in Kürze ein Motivationsseminar anbieten, um den Wahlkreis 167 bei der Bundestagswahl am 24. September 2017 als Direktkandidatin für die SPD wieder zurück zu gewinnen.
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