Die Naumburger SPD-Fraktion besichtigte jetzt das Alten- und Pflegeheim Hahn im Stadtteil Elbenberg. Damit setzten die SPD-Mandatsträger ihre Reihe von Besuchen in Naumburger Betrieben, bei Vereinen und bei städtischen Einrichtungen fort.
Die Sozialdemokraten wurden von Inhaber Mario Hahn und dessen Vater und Unternehmensgründer Norbert Hahn herzlich begrüßt und in zwei Gruppen durch das Familienunternehmen geführt. Dabei gab es viele Informationen über das 1973 gegründete Haus, das sich laufend weiterentwickelt hat. Die ortsnahe Betreuung der 116 älteren und pflegebedürftigen Heimbewohner wird von rund 100 voll- und teilzeitbeschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sichergestellt. Damit gehört das Heim zu den größten Arbeitgebern in Naumburg und ist ein wichtiger Wirtschafts- und Standortfaktor. Es wurde deutlich, welch herausragende Bedeutung das Unternehmen für Naumburg und insbesondere für den Stadtteil Elbenberg hat.
Die SPD-Fraktion im Naumburger Stadtparlament hat sich während einer Sondersitzung mit der Dorferneuerung im Stadtteil Altendorf und der städtischen Jugendarbeit befasst.
Dabei informierte der SPD-Stadtverordnete Bernd Ritter aus Altendorf, der auch dem Arbeitskreis Dorferneuerung angehört, über Planungen für eine Platzgestaltung zwischen der Kirche und dem Backhaus und über vorgesehene Verbesserungen des Dorfgemeinschaftshauses.
Die SPD hält es für wichtig, bei den weiteren Planungen und der Realisierung der Maßnahmen die Altendorfer Bürgerinnen und Bürger mehr einzubinden und möchte die Gespräche mit der Dorfbevölkerung intensivieren.
In diesem Zusammenhang bemängelten die Sozialdemokraten die Entscheidung der hessischen Landesregierung, die Mindestwertgrenze für zuschussfähige Privatmaßnahmen von 3.000 Euro auf 10.000 Euro heraufzusetzen, wodurch viele kleinere Investitionen zur Erhaltung des Ortsbildes nicht umgesetzt würden.
Im zweiten Teil der Sondersitzung beschäftigte sich die SPD mit der Jugendarbeit in Naumburg und der möglichen Zukunftsgestaltung. Hierzu wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, die einen Konzeptvorschlag bis nach der Sommerpause erarbeiten soll.
Die Ehrung langjähriger Mitglieder stand im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Elbetal.
SPD-Vorsitzender Gerd Förster zeichnete Gerhard Dietrich aus der Naumburger Kernstadt für seine 50-jährige Parteizugehörigkeit und Heinrich Förster aus dem Stadtteil Elbenberg für 40 Jahre SPD-Mitgliedschaft aus.

Zuvor hatte SPD-Vorstandsmitglied Udo Umbach die Verdienste der beiden Jubilare gewürdigt. Er verwies darauf, dass es im Jahr des 150. Geburtstages der Sozialdemokratie in Deutschland besonders angemessen sei, Persönlichkeiten zu ehren, die sich immer für sozialdemokratische Werte wie "Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität und Frieden" eingesetzt hätten.
Mit einem Spitzenergebnis von 97,1 Prozent der Delegiertenstimmen wurde die SPD-Landtagsabgeordnete Brigitte Hofmeyer (Hofgeismar) erneut zur Landtagskandidatin des SPD-Unterbezirks Kassel-Land gewählt.
In einer kämpferischen Rede stimmte sie die SPD-Mitglieder auf einen engagierten Wahlkampf für die Landtagswahl im September dieses Jahres ein. Die hessische Landespolitk müsse sozialer und gerechter werden, forderte sie. Als wichtigsten Punkt nannte sie dabei gerechten Lohn und Bildungschancen für alle statt nur für Reiche.
Die SPD-Fraktion im Naumburger Stadtparlament hat sich in ihrer letzten Sitzung gegen den Einsatz des "Fracking" zur Erdgasförderung in unserer Region und in Deutschland generell ausgesprochen. Aktuell seien noch keine Konzepte zur Vermeidung möglicher ökologischer Auswirkungen vorhanden, heißt es in einer Pressemitteilung. Vielmehr seien negative Effekte auf das Klima und das Grundwasser zu erwarten. Trotz dieser Gefahren gibt es konkrete Fracking-Pläne eines kanadischen Investors für Nordhessen, zu denen von der Landes- und Bundesregierung keine eindeutig ablehnende Haltung zu erkennen sei. Im Gegenteil: beispielsweise würden Äußerungen wie die des FDP-Landtagsabgeordneten von Zech eher darauf hinweisen, dass die Regierungsparteien dieses Verfahren für durchaus prüfenswert halten.
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